Konzerte 2017

1. September, Freitag 19.30 Uhr

 

Johann Sebastian Bach (1685–1750) 
Ciaccona aus der Partita d-Moll für Violine 

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Violinsonate D-Dur KV.7

Franz Schubert (1797-1828)

Violin Sonatina a-Moll D. 385

Ludwig van Beethoven (1770–1827) 
Violinsonate A-Dur op. 30 Nr. 1 

Camille Saint-Saëns (1835–1921) 
Introduction et Rondo capriccioso op. 28 

 

 Valeriy Sokolov, Violine

Evgeny Izotov, Klavier

2. September, Samstag 19.30 Uhr

 

 

Friedrich Fröhlich (1803-1836)

Andante und Menuett

Franz Schubert (1797-1828)

"Grand Duo" D.574

Alexander Scherbakov, Violine

Madalina Slav, Klavier

Anton Arensky (1861-1906)

Klaviertrio Nr.1 , op.32

ChugaiDuo, Violine und Klavier

Christoph Croisé , Cello

3. September, Sonntag 15.30 Uhr

Johann Sebastian Bach (1685–1750) 

Klavierkonzert d-Moll BWV 1052

Robert Schumann (1810-1856)

Klavierquintett Es-Dur op. 44

Oleksandr Chugai, Klavier

Willi Zimmermann, Violine

Andrii Chugai, Violine

Dominik Fischer, Bratsche

Eldar Saparayev, Cello

Gallery

Presse

Valeriy Sokolov, geboren 1986 im ukrainischen Charkiw, begann als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel. Im Alter von neun Jahren wurde er am Konservatorium seiner Heimatstadt aufgenommen und stellte sich als Elfjähriger mit dem Fünften Violinkonzert von Vieuxtemps als Solist mit Orchester vor. 1999 gewann er beim Sarasate-Wettbewerb in Pamplona den «Grand Prix», der ihm auch ein Stipendium für die Fortsetzung seines Studiums bei Natalia Boyarskaya an der Yehudi Menuhin School in England eintrug. Seine technischen und interpretatorischen Fertigkeiten vertiefte er durch Meisterkurse bei Mark Lubotsky, Ana Chumachenco, Gidon Kremer und Boris Kushnir. 2005 gewann Sokolov die «George Enescu International Violin Competition» in Bukarest und begann seine internationale Karriere. Er konzertierte mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Rotterdam Philharmonic und dem City of Birmingham Symphony Orchestra. Auftritte führten ihn zu den Festivals von Verbier und Lockenhaus, ans Pariser Théâtre du Châtelet, in die Londoner Wigmore Hall und ans St. Petersburger Mariinsky Theater. Valeriy Sokolov hat mit Vladimir Ashkenazy das Sibelius-Konzert und mit David Zinman Konzerte von Bartók und Tschaikowsky eingespielt. Bruno Monsaingeon drehte über ihn den Film Der Geiger der Seele.

1. September, Freitag 19.30 Uhr

Der russische Pianist Evgeny Izotov, Jahrgang 1979, stammt aus einer Musikerfamilie. Er studierte am Staatlichen Konservatorium St. Petersburg, wo ihm im Alter von nur fünfzehn Jahren sein erster «Grand Prix» verliehen wurde, und setzte die Ausbildung in Paris bei Nina Seregina und Marian Rybicki an der École Normale de Musique fort. Izotov gewann diverse Wettbewerbe und seine Karriere führte ihn in bedeutende Konzertsäle wie die Londoner Wigmore Hall, die Hong Kong City Hall, das Festspielhaus Baden-Baden, die Philharmonie Essen, die Salle Cortot in Paris und The Sage Gateshead (Nordengland). Ein besonderer Schwerpunkt seines solistischen Repertoires liegt auf dem Schaffen Frédéric Chopins. Evgeny Izotov ist aber auch ein passionierter Kammermusiker. Er war Mitglied im Pieter’s Trio und gehörte fünf Jahre lang den St. Petersburger Virtuosen an. Heute tritt er regelmässig mit dem Geiger Valeriy Sokolov und dem Atrium String Quartet auf. Ausserdem ist Izotov als Pädagoge aktiv: Er leitet jährliche Meisterklassen beim Festival Internacional de Música da Unicamp in Brasilien, und er unterrichtet am Rimsky-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg sowie, als Gastprofessor, an der Silla University in Südkorea.

Evgeny Izotov

Valerie Sokolov

Johann Sebastian Bach (1685–1750) Ciaccona aus der Partita d-moll BWV 1004

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Violinsonate D-Dur KV. 7

 

Franz Schubert (1797-1828)

Violin Sonatina a-moll D. 385

 

Pause

 

Ludwig van Beethoven (1770–1827) Violinsonate A-Dur op. 30 Nr. 1 Camille

 

Saint-Saëns (1835–1921)

Introduction et Rondo capriccioso op. 28

 

 

Valeriy Sokolov, Violine

Evgeny Izotov, Klavier

 

Mit Eröffnungsapéro,

offeriert von Familie Manz

2. September, Samstag 19.30 Uhr

Theodor Fröhlich (1803-1836)

Andante und Menuett

 

Franz Schubert (1797-1828)

Grand Duo für Violine und Klavier D. 574

 

Alexander Scherbakov, Violine

Madalina Slav, Klavier

Pause

 

Anton Arensky (1861-1906)

Klaviertrio Nr. 1, op. 32

ChugaiDuo, Violine und Klavier

Christoph Croisé , Cello

Alexander Scherbakov

Madalina Slav

ChugaiDuo

Christoph Croisé

Der Violinist Alexander Scherbakov gehört zu den begabtesten und interessantesten Musikern von heute. Von seinem Publikum geliebt und von der Presse gelobt, arbeitet er als Solist und Kammermusiker an bekannten wie auch neuen und selten gespielten Werken klassischer Musikliteratur. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Im Laufe seiner Karriere arbeitete Alexander mit den bedeutendsten Dirigenten wie z.B. Charles Dutoit, Wen Pin Chien, Mandy Rodan, Michal Tilson Thomas, Simon Rattle, Sir Roger Norrington und John Williams zusammen. Seit 2002 ist er SMPV Mitglied und Gastprofessor an verschiedenen Musikschulen Europas und Asiens. Seit 2004 ist der aus Moskau stammende Violinist Schweizerbürger. Als Gründer und Künstlerischer Leiter des Streichorchesters Cats on the Roof wurden seine Konzerte in der Schweiz von Radio Suisse Roman de Espace 2 und DRS2 live übertragen. Jährlich führen Konzerttourneen den Geiger immer wieder nach Deutschland, Österreich, Italien, Osteuropa und in die USA. Seine musikalischen, künstlerischen sowie menschlichen Erfahrungen der neuen Generation von Geigern weiterzugeben, hat für Scherbakov höchste Priorität.

Die musikalische Karriere der Pianistin Madalina Slav hat bereits mit 7 Jahren angefangen, als sie erstmals im Solorezital und mit Orchester auftrat. Einige Jahre später gewann Madalina Slav zahlreiche Preise und Auszeichnungen an nationalen und internationalen Wettbewerben: „Golden Lyra“, „Wettbewerb für virtuoses Klavierspiel“ in Rumänien, Internationaler „Franz Schubert“-Wettbewerb, Internationaler „S. Bartolomeo“ Klavierwettbewerb in Italien. Konzerte in den grössten Sälen Rumäniens wie auch zahlreiche Auftritte, Radio-, Fernseh- und CD-Einspielungen in Italien, den USA, Neuseeland und in der Schweiz folgten. Ihr Studium an der Musikhochschule in Bukarest bei Dan Grigore schloss sie mit Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Madalina Slav führte ihre Studien in Los Angeles und in der Schweiz fort und nahm an Meisterkursen bei Konstantin Scherbakov, Dana Borsan und Kevin Fitzgerald teil. Madalina Slav und ihr Gatte, Alexander Scherbakov, Violinist und Dirigent, treten weltweit als Duo auf. Madalina Slav ist eine Künstlerin der „Piano Productions, Inc.“ in den USA und der Kawai Piano Corporation. Sie ist Leiterin des Konzertmanagements „Slav International Arts Management“ (SIAM), die sie 1999 gegründet hat.

Das ChugaiDuo ist ein kreatives Familienensemble, gegründet von den Brüdern Andrii (Violine) und Oleksandr Chugai (Klavier). Schon während ihres Studiums an der Kiewer Lysenko Musikschule begannen die beiden Brüder zusammen zu spielen. Nachdem Oleksandr nach Zürich umgezogen war, konzertierten sich die Brüder je getrennt auf ihre eigene Karriere. 2013 zog Andrii nach Maastricht (Niederlande) und das Duo bekam neue Impulse und Möglichkeiten zum Zusammenspiel. Beide Musiker sind Preisträger zahlreicher Musikwettbewerbe. Als Duo erhielten sie wichtige Impulse von renommierten Musikern wie Boris Belkin, Pierre Amoyal, Pavel Gililov, Wen-Sinn Yang, Jörg Widmann und Henk Guittart. Das Duo verfügt über ein vielseitiges Repertoire und bietet in seinem Konzertprogramm nicht nur Klavier-Violine-Duos, sondern auch Solostücke an.

Christoph Croisé (1993*) ist ein Cellist mit internationaler Konzerttätigkeit. Bereits mit 17 Jahren gab er sein Debut in der Carnegie Hall New York, wo er seitdem regelmässig aufgetreten ist. Weitere Auftritte führten ihn in renommierte Konzertsäle wie der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien, der Residenz München, der Capella St. Petersburg und der Philharmonie Baku. Als Solist trat er mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Baku/Azerbaijan, dem Skyline Symphony Orchester Frankfurt, der Camerata Zürich, dem Münchner Rundfunkorchester, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Symphonieorchester der Staatskapelle St. Petersburg/Russland, dem Collegium Musicum Basel, dem Orchestre symphonique de Mulhouse, dem Radio Symphonieorchester Tirana, dem Kammerorchester der Bayrischen Philharmonie, dem Orquesta Sinfonica de Michoacan auf. 2015 und 2016 gewann Christoph Croisé den Studienpreis des MigrosKulturprozent und ist seit 2016 in die Konzertvermittlung des Migros Kulturprozent aufgenommen. Im Mai 2015 wurde seine Debut CD mit Oxana Shevchenko beim Label Quartz Classics veröffentlicht. Christoph Croisé spielt ein Goffriller Violoncello, welches im Jahre 1712 in Venedig gebaut wurde.

3. September, Sonntag 15.30 Uhr

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Klavierkonzert d-moll BWV 1052

 

Pause

 

Robert Schumann (1810-1856)

Klavierquintett Es-Dur op. 44

 

 

 

Oleksandr Chugai, Klavier

Willi Zimmermann, Violine

Andrii Chugai, Violine

Dominik Fischer, Bratsche

Eldar Saparayev, Cello

Andrii Chugai

Eldar Saparaev

Oleksandr Chugai

Willi Zimmermann

Dominik Fischer

Oleksandr Chugai wurde in einer Musikerfamilie in Kiew geboren. Bereits im Alter von 6 Jahren begann er in der Musikschule in Kiew Klavier zu spielen. Dann folgte ein Studium an der Tschaikowski-Musikakademie in Kiew und an der Zürcher Hochschule der Künste, die Oleksandr mit Auszeichnungen abgeschlossen hat. Während dieser Zeit besuchte er zahlreiche Meisterkurse und bildete seine musikalische Persönlichkeit bei Konstantin Scherbakov, Karl-Andreas Kolly und Sergio Perticaroli aus. Oleksandr ist Preisträger von zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben, so gewann er verschiedene erste und zweite Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben wie Musikwettbewerb Flame in Paris, Musikwettbewerb in Lausanne, Arthur Rubinstein in Bygdosch, Polen, Vladimir Horowitz Klavierwettbewerb in Kiew und Klavierwettbewerb namens Karl Czerny in Prag. In seiner Studienzeit hat Oleksandr die Unterstützung von bedeutenden Stiftungen bekommen: Mirgos-Kulturprozent, Vontobel-Stiftung und Blagomanz AG. Seit der Jugend tritt Oleksandr als Solist und mit Orchestern in der Schweiz, Italien, Frankreich, in den USA, Russland, Israel, Griechenland, in der Slowakei, Portugal und Österreich auf. Zurzeit unterrichtet Oleksandr Chugai als Klavier- und Kammermusiklehrer in der Schweiz.

In Basel geboren, erhielt Willi Zimmermann seinen ersten Violinunterricht mit sechs Jahren. Er wurde 1978 in die Klasse von Sandor Zöldy aufgenommen und schloss sein Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Ein Stipendium ermöglichte ihm die Weiterbildung bei Sandor Végh und Günter Pichler. Von 1985 bis 2007 war Willi Zimmermann Primarius des international tätigen und vielfach ausgezeichneten Amati Quartetts. Als erster Konzertmeister im Orchester Musikkollegium Winterthur von 1992 bis 2010 und Konzertmeister des Zürcher Kammerorchesters seit 2008, leitet er viele Konzerte vom Pult aus. Daraus ergaben sich zahlreiche Zusammenspiele mit namhaften Künstlern wie Krystian Zimerman, Fazil Say, András Schiff, Rudolf Buchbinder, Heinrich Schiff, Thomas Zehetmair oder Sir James Galway. Als Co-Solist konzertierte er zudem mit Daniel Hope, Giuliano Carmignola, Patricia Kopatchinskaja und vielen anderen. Seit 2016 leitet Willi Zimmermann die Berliner Barocksolisten, das Barockensemble der Berliner Philharmoniker

Geiger Andrii Chugai kommt aus Kiew (Ukraine). Er hat die Nationale Tschaikowsky Musikakademie der Ukraine in Kiew absolviert. Seit 2013 hat er den Bachelorstudiengang unter Leitung von Professor Boris Belkin in den Niederlanden im Konservatorium Maastricht absolviert. Andrii ist in den Hauptkonzerthallen der Ukraine mit dem Nationalen Kammerorchester “Kiev Soloists” sowohl als Solist als auch als Mitglied aufgetreten. Andrii hat an Kammer- und Solomusikaufführungen in der ganzen Welt teilgenommen einschließlich der Schweiz, Italien, der Niederlande, Belgien, Deutschland, der Ukraine und Russland. Er ist Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe. Seit September 2014 spielt Andrii Chugai eine anonyme italienische Geige, die gegen 1850 in Neapel gebaut und von der Holländischen Stiftung für Musikinstrumente an ihn ausgeliehen wurde.

Dominik Fischer studierte an den Musikhochschulen Zürich, Basel und Köln. Nach dem Grundstudium bei Wendy Champney-Enderle vertiefte er seine Ausbildung beim Carmina- und Alban Berg- Quartett und bei Mitgliedern anderer bedeutender Streichquartette. Er wurde mehrfach von Stiftungen und an Wettbewerben ausgezeichnet. Von der Gründung bis 2004 war er Mitglied des Casal Quartetts. In verschiedenen Kammermusikformationen trat er mit bedeutenden Musikern, wie Martha Argerich, Giora Feidman, Régis Pasquier, Daniel Hope und anderen auf. Seine Tätigkeit als Kammermusiker führten ihn an die renommiertesten Festivals Europas und Nordamerikas. Er ist Solobratschist der Festival Strings Lucerne und der Zuger Sinfonietta.

Deutsch-Kasachischer Cellist Eldar Saparayev erhielt seinen ersten Cellounterricht bei seinem Vater Zaur Saparayev, später besuchte er das Musikcollege in seiner Geburtsstadt Almaty und schloss das Studium an der Kasachischen Nationalen Musikakademie ab. Ab dem Jahr 2000 studierte er an der Hochschule Musik und Theater Zürich in der Konzertklasse von Professor S. Basler, und von 2003 bis 2004 an der Hanns Eislers Musikhochschule in Berlin in der Klasse von Professor David Geringas. Nach frühen Erfolgen mit ersten Preisen, 2000 beim Internationalen „Antonio Janigro“ Cellowettbewerb in Kroatien und 2000 beim Internationalen Alpen Adria Cellowettbewerb in Gorizia, wurde Eldar Saparayev 2001 erster Preisträger beim Kiwanis Musikpreis und Hanns Ninck Wettbewerb in Zürich. Er spielte bei großen Festivals wie dem Bodensee Festival, Beethoven Festival, Schleswig Holstein, und Bach International Musikfest Stuttgart. Tourneen führen ihn in alle EU Staaten, USA, China, Zentralasien und Japan. Er konzertierte mit Künstlern wie Heinrich Schiff, Dmitri Sitkovetsky, Radu Lupu, Reinard Göbel, David Geringas, Vladimir Ashkinazi, Dimka Ashkinazi, Peter Eötvösch und Krzystof Penderecki. Eldar Saparayev ist seit 2005 als Solocellist in der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz tätig. Er ist Ehrengast-Solocellist bei: Bayerische Staatsoper, Münchener Rundfunkorchester, Bachakademie Orchester Stuttgart, Zürcher Kammerorchester und Mitglied der Philharmonischen Cellisten Köln.